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DEINE LIEBLINGSDESIGNER · RECHTLICHES

Unsere AGB.
Für Geschäftskunden.

Bedingungen für individuelle Fertigung und Dropshipping – mit klarer Abgrenzung von Versand, Rücksendungen und Reklamationen.

AUF DIESER SEITE

Geltungsbereich und VertragspartnerAngebot, Auftrag und LeistungsumfangDruckdaten, Rechte und ProduktionsfreigabePreise und ZahlungÄnderungen und StornierungDropshipping: klare Rollen und GrenzenKeine freiwillige Rücknahme – Rücksendungen durch EndkundenVersand, Lieferdaten und ZustellproblemeReklamationen und MängelrechteHaftungEmpfängerdaten und VertraulichkeitSchlussbestimmungen

01

Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese Bedingungen gelten ausschließlich für Verträge mit Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, die bei der Bestellung in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Sie gelten nicht für Verträge mit Verbrauchern. Eine Bestellung als Geschäftskunde setzt die Angabe zutreffender Unternehmens- und Kontaktdaten voraus.

Vertragspartner ist Jessica Faber, handelnd unter „Deine Lieblingsdesigner“, Camp 6, 25876 Schwabstedt, Deutschland. Kontakt: kontakt@deinelieblingsdesigner.de, Telefon +49 4884 9096180. Im Folgenden wird dieser Betrieb als „wir“ bezeichnet; der bestellende Geschäftskunde heißt „Auftraggeber“.

Individuell vereinbarte Regelungen haben Vorrang. Diese Bedingungen werden nur Vertragsbestandteil, wenn sie wirksam in den jeweiligen Vertrag einbezogen werden. Die bloße Veröffentlichung auf dieser Website ersetzt keine Vereinbarung.

02

Angebot, Auftrag und Leistungsumfang

Die Darstellung auf der Website und das Absenden einer Anfrage sind noch kein verbindlicher Produktionsauftrag. Der Vertrag kommt durch die Annahme eines verbindlichen Angebots oder unsere ausdrückliche Auftragsbestätigung zustande. Maßgeblich sind das Angebot, die bestätigten Spezifikationen, gegebenenfalls die Produktionsfreigabe und ergänzende Vereinbarungen.

Vor Auftragserteilung werden insbesondere Produkt, Material, Motiv beziehungsweise Druckdatei, Maße, Stückzahl, Preis, Lieferadresse, Versandumfang und gegebenenfalls verbindliche Termine festgelegt. Shop-Anbindung, automatische Bestellübermittlung, Lagerhaltung, besondere Verpackungen, Beileger, Versicherungen oder Beratungsleistungen sind nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden.

03

Druckdaten, Rechte und Produktionsfreigabe

Der Auftraggeber stellt vollständige, verwendbare und rechtmäßige Druck- beziehungsweise Konstruktionsdaten sowie korrekte Personalisierungsangaben bereit. Er muss über die für Herstellung und Versand erforderlichen Nutzungsrechte verfügen und darf keine Rechte Dritter verletzen. Eine rechtliche Prüfung von Motiven, Marken oder Inhalten durch uns ist nicht Bestandteil des Auftrags.

Sofern eine Freigabe vorgesehen ist, prüft der Auftraggeber den übersandten Entwurf sorgfältig, insbesondere Texte, Schreibweisen, Maße, Motivpositionen und die vereinbarte Ausführung. Die Freigabe erfolgt in Textform. Sie entlastet uns nicht von der Pflicht, entsprechend der vereinbarten Beschaffenheit zu fertigen.

Wünsche zu Farbverbindlichkeit, Belastbarkeit, Einsatzbereich und sonstigen Eigenschaften müssen vor Vertragsabschluss vereinbart werden. Bildschirmdarstellungen ersetzen keine verbindliche Material- oder Farbprobe. Technisch übliche, zumutbare Abweichungen sind nur zulässig, soweit sie der vereinbarten Beschaffenheit nicht widersprechen und die vertraglich vorausgesetzte Verwendung nicht beeinträchtigen. Gesetzliche Produkt- und Sicherheitsanforderungen bleiben unberührt.

04

Preise und Zahlung

Es gelten die im Angebot oder in der Auftragsbestätigung ausgewiesenen Preise, Steuern, Versandkosten und Zahlungsbedingungen. Zusätzliche Leistungen werden vor ihrer Beauftragung gesondert vereinbart. Eine Preisänderung allein aufgrund dieser Bedingungen ist nicht vorgesehen.

Ist eine Vorauszahlung vereinbart, beginnt die Produktion nach deren Eingang und dem Vorliegen aller erforderlichen Daten und Freigaben. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen. Ein Zahlungsanspruch wird nicht allein deshalb hinfällig, weil der Auftraggeber die Ware nicht weiterverkaufen kann oder sein Endkunde nicht zahlt.

05

Änderungen und Stornierung

Änderungen nach Auftragsbestätigung bedürfen einer Abstimmung über Machbarkeit, Mehrkosten und Termine. Nach Beginn der individuellen Fertigung können Änderungen technisch unmöglich sein oder eine Neuproduktion erfordern.

Ein freiwilliges, kostenfreies Stornierungsrecht wird nicht eingeräumt. Bei einer einvernehmlichen Vertragsaufhebung werden die bereits erbrachten Leistungen, nicht mehr vermeidbaren Kosten und etwaige ersparte Aufwendungen nachvollziehbar berücksichtigt. Gesetzliche Kündigungs-, Rücktritts- und sonstige Beendigungsrechte bleiben unberührt; pauschal werden nicht stets 100 Prozent des Auftragswerts verlangt.

06

Dropshipping: klare Rollen und Grenzen

Enthalten ist nur, was beauftragt wurde.

Dropshipping umfasst die vereinbarte Herstellung, Verpackung und den Versand an die vom Auftraggeber benannte Adresse. Nicht enthalten sind Endkundenservice, Retourenmanagement, Erstattungen, Umtausch oder eine freiwillige Rücknahme mangelfreier Produkte.

Im Verhältnis zu seinem Endkunden bleibt der Auftraggeber dessen Verkäufer und Ansprechpartner. Er verantwortet seinen Shop, seine Angebote, seine Vertragsinformationen und die Erfüllung der ihn gegenüber dem Endkunden treffenden Pflichten. Durch den Direktversand werden wir nicht Vertragspartner des Kaufvertrags zwischen Auftraggeber und Endkunde.

Der Auftraggeber darf Endkunden keine Leistungen, Rücknahmezusagen, Versandtermine oder Beschaffenheiten in unserem Namen versprechen, die wir nicht vereinbart haben. Seine weitergehenden Zusagen binden uns nicht. Unsere eigenen gesetzlichen Pflichten und die vereinbarten Leistungen bleiben davon unberührt.

Der Auftraggeber muss vor dem ersten Versand eine erreichbare eigene oder von ihm organisierte Retourenadresse festlegen und seinen Endkunden korrekt mitteilen. Unsere Anschrift darf ohne ausdrückliche Vereinbarung nicht als allgemeine Retourenadresse, Kundendienststelle oder Annahmestelle für Verbraucherwiderrufe verwendet werden. Versandetiketten und Absenderangaben werden vorab abgestimmt; notwendige gesetzliche Kennzeichnungen dürfen nicht entfernt oder irreführend ersetzt werden.

07

Keine freiwillige Rücknahme – Rücksendungen durch Endkunden

Die beauftragten Produkte werden individuell gefertigt. Für mangelfreie, vertragsgemäß hergestellte Ware gewähren wir dem Auftraggeber weder ein freiwilliges Rückgaberecht noch einen freiwilligen Umtausch. Nichtgefallen, eine falsch gewählte Personalisierung aus freigegebenen Kundendaten, ausbleibender Weiterverkauf oder eine Kulanzzusage des Auftraggebers begründen keinen Rücknahmeanspruch gegen uns.

Ob ein Endkunde gegenüber dem Auftraggeber ein gesetzliches Widerrufs- oder Rücktrittsrecht hat, beurteilt sich nach dem jeweiligen Endkundenvertrag und den gesetzlichen Voraussetzungen. Diese B2B-Bedingungen beseitigen solche Rechte nicht. Der Auftraggeber muss berechtigte Erklärungen und Ansprüche seiner Endkunden selbst bearbeiten.

Sendet ein Endkunde ohne Abstimmung an uns zurück, entsteht dadurch kein Anspruch des Auftraggebers auf Gutschrift, Rückkauf, erneute Produktion oder kostenlose Wiederversendung. Eine tatsächliche Entgegennahme gilt nicht als Anerkennung eines Rücknahme- oder Erstattungsanspruchs. Wir informieren den Auftraggeber, soweit die Sendung zugeordnet werden kann, und stimmen eine Abholung oder Weiterleitung ab. Eine automatische Entsorgung oder ein entschädigungsloser Eigentumsverlust sind damit nicht vereinbart.

Erforderliche und angemessene Kosten einer vom Auftraggeber zu vertretenden Fehladressierung, unberechtigten Rücksendung oder erneuten Versendung trägt der Auftraggeber nach nachvollziehbarem Nachweis. Auf vermeidbare weitere Kosten wird hingewiesen und vor zusätzlichen Leistungen eine Abstimmung vorgenommen. Für Fehler, die wir zu vertreten haben, werden dem Auftraggeber auf dieser Grundlage keine Kosten auferlegt.

Berechtigte Mängelansprüche, gesetzliche Rückabwicklungsrechte und gesetzliche Lieferantenregressansprüche bleiben ausdrücklich unberührt. Solche Fälle werden nach den folgenden Bestimmungen und dem Gesetz bearbeitet.

08

Versand, Lieferdaten und Zustellprobleme

Der Auftraggeber übermittelt rechtzeitig korrekte Empfänger-, Adress- und gegebenenfalls notwendige Zolldaten. Eine Änderung nach Übergabe an den Versanddienstleister kann nicht garantiert werden. Vom Auftraggeber zu vertretende Adressfehler, Annahmeverweigerungen oder unterlassene Abholungen werden ihm mitgeteilt; das weitere Vorgehen und erforderliche zusätzliche Versandkosten werden abgestimmt.

Verbindliche Liefertermine müssen ausdrücklich vereinbart sein. Bei erkennbaren Verzögerungen informieren wir den Auftraggeber. Gesetzliche Rechte wegen Verzugs oder Nichterfüllung bleiben unberührt.

Bei einem Versendungskauf richtet sich der Übergang der Gefahr eines zufälligen Verlusts oder einer zufälligen Beschädigung nach § 447 BGB, soweit diese Vorschrift anwendbar ist und nichts anderes vereinbart wurde. Dies ist kein Haftungsausschluss für von uns zu vertretende Herstellungs-, Verpackungs-, Adressierungs- oder Versandfehler. Abweichende Vereinbarungen und zwingende gesetzliche Bestimmungen gehen vor.

09

Reklamationen und Mängelrechte

Für Mängel gelten die gesetzlichen Rechte. Eine Haftung für unsere fehlerhafte Herstellung wird durch die Individualisierung, eine Druckfreigabe oder den Direktversand nicht ausgeschlossen. Ein pauschaler Ausschluss oder eine pauschale Verkürzung gesetzlicher Mängelfristen wird in diesen AGB nicht vereinbart.

Reklamationen sollen unter Angabe von Auftragsnummer und Fehlerbeschreibung an kontakt@deinelieblingsdesigner.de gerichtet werden. Aussagekräftige Fotos helfen bei der Prüfung, sind aber keine zusätzliche Voraussetzung für das Bestehen gesetzlicher Rechte. Eine erforderliche Rücksendung, Prüfungsadresse und Kostenübernahme stimmen wir mit dem Auftraggeber ab. Die gesetzlichen Regeln zu den erforderlichen Nacherfüllungskosten gelten weiterhin.

Nur wenn der Kauf für beide Seiten ein Handelsgeschäft ist, gelten die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten des § 377 HGB. Der Direktversand an einen Endkunden begründet keine zusätzliche pauschale Ausschlussfrist. Der Auftraggeber organisiert die Weitergabe von Reklamationen, soweit ihm dies zumutbar und rechtlich möglich ist.

Der Auftraggeber soll uns Gelegenheit zur gesetzlich vorgesehenen Nacherfüllung geben, bevor er Ersatzleistungen auf unsere Kosten veranlasst. Fälle, in denen dies gesetzlich nicht erforderlich ist, und gesetzliche Regressrechte in der Lieferkette bleiben unberührt.

10

Haftung

Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften, insbesondere dem Produkthaftungsgesetz. Übernommene Garantien und arglistig verschwiegene Mängel bleiben ebenfalls unberührt.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung bei einfacher Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit die vorstehenden Ausnahmen nicht eingreifen.

Es wird keine pauschale Haftungsfreistellung zugunsten einer Partei für sämtliche Endkundenansprüche vereinbart. Die Verantwortung richtet sich insbesondere danach, welche Partei den jeweiligen Fehler oder die Pflichtverletzung zu vertreten hat.

11

Empfängerdaten und Vertraulichkeit

Der Auftraggeber darf uns nur solche Endkundendaten übermitteln, für deren Weitergabe und Verarbeitung eine Rechtsgrundlage besteht. Für die Auftragsabwicklung verwenden wir die erforderlichen Daten zur Herstellung, Versandorganisation und Bearbeitung zugehöriger Rückfragen, nicht für eigene Werbung an Endkunden des Auftraggebers.

Die datenschutzrechtlichen Rollen und gegebenenfalls erforderliche Vereinbarungen, insbesondere eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung, werden entsprechend dem tatsächlichen Ablauf vor dem Datenaustausch geklärt. Diese AGB ersetzen eine solche Vereinbarung nicht. Geschäfts- und Kundendaten werden vertraulich behandelt; gesetzlich erforderliche Offenlegungen bleiben zulässig.

12

Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit dies wirksam vereinbart werden kann. Ein besonderer ausschließlicher Gerichtsstand wird durch diese Bedingungen nicht festgelegt; es gelten die gesetzlichen Zuständigkeitsregeln.

Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, richten sich die Folgen nach den gesetzlichen Regelungen. An die Stelle einer unwirksamen Klausel tritt nicht automatisch eine möglichst weitgehende Ersatzklausel.

Stand: 21. September 2026

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